Wir schreiben das Jahr 2005. Autobahn Richtung Österreich. Auf dem Rücksitz ein kleiner orangehaariger junge, der sich nichtsahnend Gedanken über sein bevorstehendes Leben in einem neuen Land, macht. In Wien angekommen, ohne seine Kindheitsfreunde aus Serbien, ohne ein Wort Deutsch sprechen zu können und mit der Angst nicht wahrgenommen zu werden, stand er nun da. Ein typischer Ausländer, der sich ständig gefragt hat, ob er hierhergehört und ob er es jemals schaffen würde ernstgenommen zu werden.

Mittlerweile ist der kleine Junge ein Teenager geworden, der noch immer keinen fixen weg und kein richtiges Berufsziel vor Augen hatte. Ständig vor dem Computer oder mit dem Controller in den Händen, vertreibt er seine kostbare Zeit mit Counter Strike, Metin2, Call of Duty oder Fifa. Er war nie ein beliebter Teenager, doch um dazuzugehören und um andere zum Lachen zu bringen, stellte er sich immer wieder bloß.

Als die Pubertät einschlug drehten sich seine Gedanken nur noch um Mädchen. Mit 16 Jahren lernte er ein Mädchen kennen, die einige Dinge in seinem Leben verändert hatte. Mit einem nagelneuen iPhone 7 Plus und dem damals aktuellen Portraitmodus, schoss er ständig Fotos von ihr. Die Aufmerksamkeit, die er durch das Fotografieren bekam, ließ ihn ein Gefühl verspüren, dass er davor nie kannte. Ihre Aussagen wie zum Beispiel, „wow das ist ein schönes Bild“, „Oh mein Gott, ist das geil“ oder „du machst das so gut, mach weiter so“, motivierten ihn weiterzumachen.

Nach seinem 18ten Geburtstag, machte er sich, zusammen mit seiner besten Freundin, auf den Weg seine erste Spiegelreflexkamera zu kaufen. Im Geschäft angekommen, suchte er sich alles aus was er haben wollte und realisierte dabei, dass er keine 1500€, sondern nur 350€ ausgeben konnte. Mit der billigsten Canon (1300D), gingen sie überglücklich aus dem Geschäft.

Kaum kam er zuhause an, landete die Kamera in das Regal. Fünf Monate stand sie nun da. Kaum benutzt und mit absolut null Ahnung, fing er an sich intensiv im Internet über das Fotografieren zu befassen. Nach stundenlangem anschauen von Tutorials, griff er zur Kamera und ging das Erste Mal in den Park um das Fotografieren an Blumen, Stauen und Laternen zu lernen. Einige Zeit später ergab sich auch sein aller erstes Shooting, bei dem er seinen ersten Meilenstein erreichte, nämlich das erste selbstständig verdiente Geld.

So verging ein Jahr, der junge Mann beschäftigte sich immer mehr mit dem Fotografieren. Er lernte einen Clubfotografen kennen, der ihn ständig mitgenommen hat und ihm Schritt für Schritt viele neue Tipps & Tricks auf dem Weg mitgab. Der Clubfotograf überließ dem jungen und engagierten Mann alle seine Clubs, die er seit Jahren betreute, weil er ein riesiges Potential in ihm sah. Er ist ihm bis heute noch sehr dankbar!

Meilenstein für Meilenstein, der Junge hörte einfach nicht auf zu arbeiten. Nach ein paar sehr hart erarbeiteten Monaten riskierte er alles. Von einem Equipment im Wert von 350€ gelang es ihm einen Sprung auf ein Equipment im Wert von 7.000€ zu machen. Das Risiko hat sich gelohnt, „NO RISK NO FUN“, war sein Motto. Er hatte eine Vision. Er hatte Ziele, auf die er hinarbeiten wollte. Endlich wusste er, wohin er gehört. Er wollte Fotograf werden.

2020 öffnete ihm schlagartig die Augen. Von heute auf morgen, passierte es. Corona machte ihm einen großen Strich durch die Rechnung. Viele gescheiterte Projekte, sehr viele Absagen und kein Bedarf an Clubfotografien, das waren nur Bruchteile an Problemen, mit denen er zu kämpfen hatte. Aufgeben war keine Option. Der mittlerweile 22-jährige gab 100 Prozent, biss sich durch und schaffte es 2021 sich einen riesigen Traum zu verwirklichen. Das eigene Fotostudio „Studio APERIC“. Nun stehen wir im Jahr 2022, ein Jahr voller Überraschungen, wir wissen was das Bedeutet, „Vollgas“!

Das ist meine Geschichte, Aleksandar Peric.

APERIC bleibt GLEICH, wird aber immer BESSER!

Lass uns deine Fotos zum glänzen bringen, wie meine Glatze!
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